Sexarbeiter*innen stellen einen neuen Gesetzesentwurf vor

In Frankreich geht die Polizei Anfang der 70er Jahre regelmäßig mit Verfolgungsjagden gegen Prostituierte vor, verhängt Bußgelder und droht mit Haftstrafen. Also arbeiten die Frauen im Untergrund - ohne Schutz und Rechte. Weil niemand etwas gegen die Gewalt durch Staat und Freier unternimmt, wagen die Sex-Arbeiterinnen einen Skandal: Am 2. Juni 1975 besetzen rund 150 Prostituierte eine zentrale Kirche in Lyon.

Es ist der Anfang der "Hurenbewegung", die für Gleichberechtigung und Anerkennung kämpft. Heute ist der 50 Jahrestag vom "Internationalen Hurentag", der in Frankreich begann und zu diesem Anlass gibt es eine Aktionswoche. Die Sexworker Aktions-Gruppe stellt heute eine selbstentworfene Gesetzesentwurf vor. Coco la Cuntra arbeitet als Sexworkerin in Berlin und hat daran mitgeschrieben.

Hör mal.

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Selbstbestimmung: Hurentag im Zeichen des Gesetzes

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Sexarbeitende legen in Berlin eigenen Gesetzesentwurf vor