Internationaler Hurentag: Schutz statt Strafe

Sex­ar­bei­te­r*in­nen stellen einen Gesetzesentwurf zur Reform des Prostitutionsschutzgesetzes vor. Dieses empfinden sie nicht als Schutz.

Auf dem Kurfürstenstrich sind am Montagmorgen kaum Sex­ar­bei­te­r*in­nen anzutreffen. Viele haben sich am 50. Jahrestag des Internationalen Hurentags unweit in der Zwölf-Apostel-Kirche versammelt. Cassidy Lowery steht in rotem Lackoberteil, neonpinker Sturmhaube und Plateaupumps an der Kanzel und stellt das SexArbeitsGesetz (SAG) vor: einen Gesetzesentwurf zur Reform der Sexarbeitergesetze – entwickelt von Sex­ar­bei­te­r*in­nen für Sexarbeiter*innen. Ihre Botschaft: „Es gibt keine Gerechtigkeit ohne unsere Stimmen.“

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